Projektthema

Cubanische Musiker fördern

Das Projekt

Kuba denkt um – nach und nach wandeln Reformen die sozialistische Insel. Das spiegelt sich auch in der Musik wider. Rap, Reggaetón und Hip-Hop stehen für das Lebensgefühl der jungen Generation. Die CD »Malecón Buena Vista« ist ein Sampler, auf dem sich junge Musikerinnen und Musiker aus Havanna vorstellen. Sie lieben Kuba und träumen fast alle davon, einmal im Leben im Madison Square Garden aufzutreten.  Durch die Produktion »Malecón Buena Vista« von avenTOURa und Büro MAGENTA Freiburg werden junge kubanische Musiker und die Künstlerinitiative Muraleando in Havanna gefördert. Die CD »Malecón Buena Vista« ist ein Sampler, auf dem sich zwei Musikerinnen und sieben Musiker der neuen Generation vorstellen. Hören Sie selbst, schließen Sie die Augen und lassen Sie sich auf eine Karibikinsel entführen, auf der ein einzigartiger Musikstil entstanden ist.

 

Wie es zu diesem Projekt kam …

Der Initiator dieses Musik-Projektes, Wolfgang Wick, ist Grafiker und Inhaber der Agentur Büro MAGENTA in Freiburg. Im Jahr 2010 reiste er im Auftrag des Reiseveranstalters avenTOURa nach Kuba. Dort traf er den Musiker Mario MC, der sich im Stadtteilprojekt Muraleando in Havanna engagiert. Mario MC stellte ihm nicht nur Muraleando mit viel Hingabe vor, sondern führte ihn auch in ›seine‹ Musik ein: Rap, Hip-Hop und Reggaetón in der für Kuba typischen Ausprägung. So entstand die Idee, diese neue, junge Musik Kubas in Deutschland vorzustellen. Gerd Deininger, Geschäftsführer von avenTOURa und Richard Rauch, Leiter Unternehmenskommunikation, nahmen diesen Vorschlag mit großem Interesse auf.

 

Im Oktober 2011 reiste Wolfgang Wick ein weiteres Mal nach Kuba, begleitet von der Kommunikationsberaterin Birgit Bienhaus, zuständig für die Pressearbeit von avenTOURa. Ziel der Reise war es, junge Musiker zu treffen, Interviews zu führen und Kostproben des New Rhythm of Cuba zusammenzutragen. Mario MC vermittelte den Kontakt zu acht Musikerinnen und Musikern. Das Treffen fand in einem unscheinbaren Wohnhaus in Vibora, einem Vorort Havannas, statt. Dort haben sich zwei der Musiker mit minimalen Mitteln ein kleines Tonstudio eingerichtet: ein anderthalb Quadratmeter großer Raum mit kleinem Sichtfenster zum Mischpult im Wohnraum, ausgekleidet mit Eierkartons, dicken Teppichen und der kubanischen Flagge. Die jungen Musiker waren begeistert und erklärten mit großem Ernst ihre Musik. Trotz beengter und schweißtreibender Aufnahmebedingungen war die Stimmung enthusiastisch.

Die Rapper und Reggaetóneras sangen ein oder zwei ihrer Stücke ein, sprachen über ihre Pläne und Träume für die Zukunft und stellten sich vor der kubanischen Flagge in Pose. Das Projekt bietet ihnen eine Möglichkeit, die sie in Kuba nur begrenzt haben: sich und ihre Musik bekannt zu machen. Kleine Video-Einblicke in das »Making of« dieser Session finden sich im Internet unter www.youtube.com/magentasounds      

 

Einige der entstandenen Fotos schmücken dieses CD-Booklet. Ein separates, ausführlicheres Interview, das Birgit Bienhaus mit Mario MC führte, kann in Ausschnitten auch auf www.facebook.com/magenta.music nachgelesen werden.

 

Birgit Bienhaus, Gerd Deininger, Richard Rauch und Wolfgang Wick freuen sich sehr, Ihnen mit dieser CD junge Musiker und Musikerinnen aus Kuba vorzustellen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Zuhören, Mitwippen, Mittanzen, Lesen und Reisen – zumindest vorab in Gedanken – nach Kuba! Und wenn Sie Lust verspüren, Kuba und seine Rhythmen live zu erleben, wenden Sie sich an avenTOURa, dort heißt es: Cuba real erleben!

 

Bestellen Sie unsere neue CD-Produktion mit einem umfangreichen Booklet für 20 Euro incl. Versandkosten über info(at)aventoura.de und holen Sie sich ein Stückchen Cuba in Ihr Wohnzimmer.

 

 

Die Künstler ...

Ein großes Dankesschön  für ein gelungenes Projekt möchten wir ebenfalls an unsere Musikkünstler auf Cuba aussprechen:

Mario Delgado Sotomayor (Mario MC)

José Alberto Jabiqué Viñet (EL B. C.)

Dánzaro Fenrry Castañera Cordero (El Moro Production)

Javier Echemendía Blanco (Javical el Poeta)

Rosa Díaz Herrera (Rositi-K)

Ashlie Garcia Anglada (El más Kompleto)

Alexis Correa Mena (El Practico)

Mario Plasencia Delgado (Mario)

 

Weitere Informationen zu diesem Projekt:

 das Projekt: »Malecón Buena Vista«

 die Musik:     »Malecón Buena Vista«

 das Booklet: »Malecón Buena Vista«

 

Warum wir helfen

Wir waren und sind begeistert von diesem Projekt und der Musik und möchten daher kontinuierlich die jungen Musikkünstler unterstützen und ihren Weg für weitere Erfolge mitbegleiten und unterstützen.

 

Wie wir helfen

Mit dem Verkauf der CD Produktion unterstützen wir gemeinsam mit Ihnen die jungen Künstler. So können sie weitere Projekte angehen und ihr Leben in Cuba schöner gestalten. Wer weiß, vielleicht sind sie in einigen Jahren so berühmt, dass sie gar europaweite Erfolge feiern können.

 

Reisen zum Projekt

Gezielte Reisen zu diesem CD Projekt bieten wir aktuell nicht an. Doch gerne organisieren wir für Sie ein individuelles Treffen mit den Künstlern in ihrem Tonstudio organisieren. Hier werden die Musiker Ihnen einen Einblick in ihre Arbeit und ihre Musik geben.

 

Projektthema

Kunst und Kultur fördern

 

Das Projekt

Das Projekt Muraleando wurde 2001 von dem Künstler Manuel Diaz Baldrich ins Leben gerufen. Zunächst wollte Diaz zusammen mit einigen Kollegen in seinem Heimat-Stadtteil Lawton nur eine Werkstatt für Malerei einrichten, um insbesondere Kindern und Jugendlichen zu einer sinnvollen  Freizeitbeschäftigung zu verhelfen. Der Raum war knapp, der Zuspruch groß und so entschloss man sich, die Werkstatt gewissermaßen auf die Straße zu verlagern und die Häuserwände des Stadtviertels zu streichen und kunstvoll zu bemalen. Bald halfen auch ältere Bewohner dabei mit, dem Viertel mehr Glanz und Farbe zu verleihen. Binnen weniger Jahre hat das Projekt das Stadtviertel zu einem mit Leben gefüllten Kunstwerk gemacht. Überall im Viertel sieht man bemalte Fassaden, Skulpturen, und kunstvolle Installationen aus Alltagsgegenständen.

 

 

Doch das Projekt greift tiefer, denn eine wichtige Rolle spielt der soziale Aspekt. Die künstlerische »Mitbestimmung« und die Veränderungen sollen das soziale Leben im Stadtteil fördern und auch ein tieferes Bewusstsein für die Umwelt entwickeln lassen. Die Wandmalereien erzählen aus dem Alltag, was die Menschen bewegt, immer mit dem Ziel, zu mehr Gemeinsinn zu motivieren und auf die Probleme des Alltags aufmerksam zu machen. Umweltverschmutzung, Krieg und Frieden oder soziale Konflikte sind einige dieser Themen, für die die Bewohner von Lawton mit Hilfe der künstlerischen Verarbeitung auch neue Lebensformen entwickeln.

 

 

Weitere Informationen finden Sie auf: www.muraleando.org

 

  

Warum wir helfen

Kunst, die ein ganzes Stadtviertel belebt und dazu das soziale Leben im Stadtteil fördert, finden wir wunderbar. Deshalb unterstützen wir dieses Projekt bereits seit mehreren Jahren.

 

Wie wir helfen

avenTOURa proVIDA e.V. unterstützt das Projekt mit ca. 500 € pro Monat.

 

Reisen zum Projekt

Sie besuchen dieses Projekt bei folgenden Gruppenreisen nach Cuba: »Cuba real«, »Cuba alegre«, »Cuba real XL« sowie »Cuba auténtica» sowie auf der »Cuba para la familia«.

 

Projektthema

Cubanische Kunst und Kultur erfahren und erlebbar machen

 

Das Projekt

Der Künstler Mario Pelegrín entschied sich eines Tages, aus dem ca. 2.500 m2 großen Gelände hinter seinem Haus einen Ort der Kunst und Begegnung für die ländliche Bevölkerung zu schaffen. Insbesondere Kindern und Jugendlichen wird hier mit einem ersten Zugang zum künstlerischen Schaffen und zur Entwicklung der eigenen Kreativität eine sinnvolle Freizeitgestaltung ermöglicht.

 

Auch Koch-, Handwerks- oder Tanz- und Musikkurse stehen unter Anleitung erfahrener Kunsterzieher inzwischen auf dem Programm. Unter Anleitung lernen die Kinder wie man mit verschiedenen Techniken Papier und Karton bearbeiten kann und außerdem dürfen die Kinder mit der Hilfe von Künstlern eigene Bilder malen. In der Werkstatt finden 42 Kinder Platz. Mario Pelegrín schafft es, alle zu begeistern und sorgt so für einen regen Austausch zwischen den Besuchern. An diesem kuriosen Ort machen die Besucher im Nu Bekanntschaft mit Dichtern, Musikern, Kindern, Tabakdrehern, ausgezeichneten Köchinnen, Tänzerinnen und sogar Kunsthandwerkern.

 

Das Projekt hat für seine positive Auswirkung auf die lokale Bevölkerung bereits mehrere Preise erhalten, darunter den Preis der „kunsthandwerklichen Geschicklichkeit“ des cubanischen Kulturgüterfonts sowie den der cubanischen Handwerker- und Künstlervereinigung (ACAA).

 

Mehr Informationen finden Sie auf: www.pelegrin.pinarte.cult.cu

 

Warum wir helfen

Für uns ist dieses Kulturprojekt für Kinder ein Vorzeigeprojekt mit dem für die Kinder in der Provinz Pinar del Rio eine sinnvolle Freizeitgestaltung und das Entdecken der eigenen Kultur ermöglicht wird. Zeitgleich ist es für Sie als Cubareisender spannend diese hoffnungsvolle Initiative kennenzulernen. Für uns bedeutet der Besuch des Projektes von Mario Pelegrín Entdecken und Unterstützen zugleich.

 

Wie wir helfen

Die Einbindung des Künstlerprojektes in mehrere unserer Cubagruppenreisen hilft den Kindern sowohl ideell als auch finanziell. Pro Teilnehmer fließt eine bestimmte Summe der Arbeit dieser Initiative zu, so dass die Kinder weiterhin den Zauber der Kunst erleben dürfen.

 

Reisen zum Projekt

Sie besuchen dieses Projekt bei folgenden Cuba Gruppenreisen: »Cuba real«, »Cuba real XL«, »Cuba alegre«, »Cuba occidental«, »Cuba trekking« sowie bei der »Cuba auténtica« und der Familienreise »Cuba para la familia«.

 

Projektthema

Wahrung traditioneller Handwerkskunst

 

Das Projekt

Asarbolsem ist eine überwiegend aus Frauen bestehende Kooperative, die Kunstgegenstände (Artesanías) für den in- und ausländischen Markt in traditioneller Handarbeit herstellt. Dadurch entstehen neue Arbeitsplätze in der Gemeinde, und die Einwohner haben die Möglichkeit sich allmählich von den traditionellen Unterdrückungsmechanismen des bolivianischen Patriarchats befreien.

 

Leider gibt es keine weiteren Informationen online zu diesem Projekt.

 

Warum wir helfen

Dieses Projekt gibt den Frauen in der El Alto Region eine neue berufliche Perspektive und sie können so zeitgleich ihre Traditionen und ihre Kultur wahren. Diese Erfahrung stärkt das Selbstbewusstsein und auch den Stolz auf die eigene Kultur. Daher ist für uns dieses Projekt nicht nur vorbildlich sondern auch eine langfristige Unterstützung wert. Zeitgleich erhalten Sie als Reisegast auf unseren Bolivienreisen einen authentischen und einzigartigen Einblick in das traditionelle Kunsthandwerk.

 

Wie wir helfen

Auch dieses Projekt wird in unseren Kleingruppenreisen nach Bolivien integriert, so dass avenTOURa gemeinsam mit Ihnen diese Initiative sowohl ideell als auch finanziell unterstützt.

 

Reisen zum Projekt

Asarbolsem lernen Sie auf unserer Reise »Peru/ Bolivien – Pachamama« kennen.

 

 

Projektthema

Wahrung der Indígenas Kultur

 

Das Projekt

Runa Tupari bedeutet “Begegnung mit Menschen”. Seit über 10 Jahren bietet die von der Bauerngewerkschaft UNORCAC ins Leben gerufene Tourismusinitiative Besuchern aus aller Welt die Möglichkeit das Leben der Bewohner der Anden realistisch und hautnah mit zu erleben. Es gibt wohl in den gesamten ecuadorianischen Anden zurzeit kein so gut funktionierendes Tourismusprojekt das direkt von Indígenas geleitet wird. Der Alltag, die Kultur und Religiosität, sowie die bezaubernde Landschaft der Provinz Imbabura werden Ihnen bei Wanderungen, Rad- und Zugfahrten, einer Schamanendemonstration, dem Gespräch mit einer Hebamme, Musikvorführungen, Marktbesuchen, Vermittlung von Kenntnissen über Landwirtschaft und Heilpflanzen, kulinarischen Delikatessen und dem Erlernen der alten Inka Sprache so nahe wie möglich gebracht.

Weitere Informationen finden Sie auf: www.runatupari.com

 

Warum wir helfen

Wir können mit diesem Projekt gezielt die Indígenas in den Anden unterstützen. Sie in ihrer Lebensweise fördern und zeitgleich ihnen dabei helfen, ihre eigene Kultur und Traditionen zu wahren.

 

Wie wir helfen

Wenn Sie dieses Projekt auf einer Ihrer Ecuadorreisen besuchen, fließen pro Besucher entsprechende Gelder in das Projekt.

 

Reisen zum Projekt

Wir besuchen das Projekt auf unserer Rundreise »Ecuador real« sowie im Rahmen des individuellen Bausteins »Ecuador - Runa Tupari - Höhepunkte des Nordens 4 oder 5 Tage« .