Satzung

 § 1 Name, Sitz, Eintragung, Geschäftsjahr

  1. Der Verein trägt mit Abschluss der heutigen Vereinssitzung den Namen avenTOURa proVIDA e.V.
  2. Er hat den Sitz in Freiburg im Breisgau
  3. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht in Freiburg eingetragen.
  4. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2 Vereinszweck und -gegenstand

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung (§§ 51ff) in der jeweils gültigen Fassung.
  2. Zweck des Vereins ist die Förderung der Entwicklungshilfe, insbesondere in den Ländern in Lateinamerika, Asien und Afrika. Darüber hinaus ist der Verein ein Förderverein, der seine Mittel für die Verwirklichung der steuerbegünstigten Zwecke (im oben genannten Sinne) einer anderen Körperschaft oder für die Verwirklichung steuerbegünstigter Zwecke (im oben genannten Sinne) durch eine Körperschaft des öffentlichen Rechts zuwendet.

Der Satzungszweck wird verwirklicht durch:

·      Durchführung und Förderung von sozialen, humanitären und ökologischen Projekten, die eine nachhaltige Entwicklung an diesen Orten ermöglichen sollen.

·      Durchführung und Förderung von Projekten die dem Klimaschutz dienen, wie die Errichtung von Solaranlagen zur Warmwasserbereitung, Einsatz anderer regenerativer Energien, Aufforstungsinitiativen, etc.

·      Errichtung und Förderung von Naturreservaten

·      Öffentlichkeitsarbeit

·      Beschaffung von Mitteln durch Beiträge, Spenden sowie durch Veranstaltungen, die der ideellen Werbung für den geförderten Zweck dienen.

 

§ 3 Selbstlosigkeit

  1. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  2. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Vereins dürfen in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten.
  3. Die Mitglieder dürfen bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösungen oder Aufhebung des Vereins keine Anteile des Vereinsvermögens erhalten.
  4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 4 Mittel und Vermögen

  1. Zuwendungen, bei denen der Zuwendende ausdrücklich erklärt, dass sie zur Ausstattung des Vereins mit Vermögen oder zur Erhöhung seines Vermögens bestimmt sind, darf der Verein seinem Vermögen zuführen. Ebenso darf er Zuwendungen auf Grund eines Spendenaufrufs – auch durch Dritte – seinem Vermögen zuführen, wenn aus dem Spendenaufruf ersichtlich ist, dass Beträge zur Aufstockung des Vermögens erbeten werden.
  2. Das Vereinsvermögen muss zeitnah für die Vereinszwecke investiert werden. Es sollten nicht mehr als 30% des letzten Jahres-Vereinseinkommens länger als 3 Monate für nicht für den Vereinszweck investierte liquide Mittel verfügbar gehalten werden oder als Kapitalanlage investiert sein.
  3. Das nicht der zeitnahen Mittelverwendung unterliegende Vereinsvermögen soll nach allgemeinen Grundsätzen der Vermögensverwaltung sicher und wertsteigernd angelegt werden.

 

§ 5 Mitgliedschaft

  1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person werden, die seine Ziele unterstützt.
  2. Über den Antrag auf Aufnahme in den Verein entscheidet der Vorstand.
  3. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.
  4. Der Austritt eines Mitgliedes ist nur zum 31. Dezember möglich. Er erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorsitzenden unter Einhaltung einer Frist von 3 Monaten.
  5. Wenn ein Mitglied gegen die Ziele und Interessen des Vereins schwer verstoßen hat, so kann es durch den Vorstand mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen werden. Dem Mitglied muss vor der Beschlussfassung Gelegenheit zur Rechtfertigung bzw. Stellungnahme gegeben werden. Gegen den Ausschließungsbeschluss kann innerhalb einer Frist von 30 Tagen nach Mitteilung des Ausschlusses Berufung eingelegt werden, über den die nächste Mitgliederversammlung entscheidet.

 

§ 6 Beiträge

Die Mitgliedschaft im Verein ist nicht beitragspflichtig.

 

 

§ 7 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind

  1. der Vorstand
  2. die Mitgliederversammlung

 

§ 8 Der Vorstand

  1. Der Vorstand übt seine Tätigkeit ehrenamtlich aus.
  2. Der Vorstand besteht aus 2 Mitgliedern. Er führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Er besteht aus dem Vorsitzenden und seinem Stellvertreter.
  3. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den 1. Vorsitzenden vertreten.
  4. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für zwei Jahre gewählt. Er bleibt bis zu einer Wahl eines neuen Vorstandes im Amt.  Die Wiederwahl der Vorstandsmitglieder ist möglich.
  5. Der Vorsitzende des Vorstandes wird von der Mitgliederversammlung in einem besonderen Wahlgang bestimmt.
  6. Umlaufbeschlüsse und Beschlüsse mit Hilfe von elektronischen Medien wie 'Internet-voting' sind für den Vorstand zulässig.
  7. Beschlüsse des Vorstandes sind schriftlich niederzulegen.

 

§ 9 Zuständigkeiten des Vorstandes

1.         Dem Vorstand obliegt die Führung der laufenden Geschäfte des Vereins. Der Vorstand übt seine Tätigkeit ehrenamtlich aus.

2.         Der Vorstand kann für die Geschäfte der laufenden Verwaltung einen Geschäftsführer bestellen. Dieser ist berechtigt, an den Sitzungen des Vorstandes mit beratender Stimme teilzunehmen.

3.         Der Vorstand ist insbesondere kann über die Verwendung der Vereinsmittel im Sinne des unter § 2 festgelegten Vereinszweck frei entscheiden.

4.         Der Vorstand kann  sich eine Geschäftsordnung geben.

5.         Vorstandssitzungen finden nach Vorgabe der Geschäftsordnung statt, mindestens jedoch einmal jährlich.

6.         Die Einladung zu den Vorstandssitzungen und die Beschlussfassung durch den Vorstand wird durch die Geschäftsordnung des Vorstandes geregelt.


§ 10 Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal jährlich einzuberufen.
  2. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es das Vereinsinteresse nach Meinung des Vorstands erfordert oder wenn die Einberufung von 1/4 der Vereinsmitglieder schriftlich und unter Angabe des Zweckes und der Gründe verlangt wird.
  3. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich oder elektronisch durch den Vorstand unter Wahrung einer Einladungsfrist von mindestens zwei Wochen bei gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung.
  4. Jede satzungsmäßig einberufene Mitgliederversammlung wird als beschlussfähig anerkannt ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Vereinsmitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme.
  5. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
  6. Der Vorstand ist berechtigt, eine Mitgliederversammlung auch online durchzuführen, sofern die vorstehenden Prinzipien dieses Paragraphen dieser Satzung im Rahmen eines solchen Verfahrens gewährleistet sind.
  7. Briefwahl, Umlaufbeschlüsse und Beschlüsse mit Hilfe von elektronischen Medien wie "Internet-voting" sind zulässig, jedoch nicht in Angelegenheiten, welche Änderungen dieser Satzung und die Auflösung des Vereins betreffen.
  8. Beschlüsse der Mitgliederversammlungen sind schriftlich von dem Schriftführer der Versammlung zu protokollieren.

 

§ 11 Zuständigkeiten der Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung als das oberste beschlussfassende Vereinsorgan ist grundsätzlich für alle Aufgaben zuständig, sofern bestimmte Aufgaben gemäß dieser Satzung nicht einem anderen Vereinsorgan übertragen wurde.
  2. Ihr sind insbesondere die Jahresrechnung und der Jahresbericht zur Beschlussfassung über die Genehmigung und die Entlastung des Vorstandes schriftlich vorzulegen.
  3. Die Mitgliederversammlung bestellt einen oder zwei Rechnungsprüfer, die weder dem Vorstand noch einem vom Vorstand berufenen Gremium angehören und auch nicht Angestellte des Vereins sein dürfen, um die Buchführung einschließlich Jahresabschluss zu prüfen und über das Ergebnis vor der Mitgliederversammlung zu berichten.
  4. Die Mitgliederversammlung entscheidet u.A. über

·      Aufgaben des Vereins,

·      Genehmigung aller Geschäftsordnungen für den Vereinsbereich,

·      Satzungsänderungen,

·      Auflösung des Vereins.

 

 

§ 12 Satzungsänderung

  1. Für Satzungsänderungen ist eine 3/4 Mehrheit der erschienenen Vereinsmitglieder erforderlich. Über Satzungsänderungen kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn auf diesen Tagesordnungspunkt bereits in der Einladung zur Mitgliederversammlung hingewiesen wurde und der Einladung sowohl der bisherige als auch der vorgesehene neue Satzungstext beigefügt worden waren.
  2. Der Vorstand ist berechtigt, eine Stellungnahme zu beantragen Satzungsänderung zu formulieren und mit der Einladung zur Mitgliederversammlung zu versenden.
  3. Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen. Diese Satzungsänderungen müssen allen Vereinsmitgliedern alsbald schriftlich mitgeteilt werden.

 

§ 13 Auflösung des Vereins und Vermögensbindung

  1. Für den Beschluss, den Verein aufzulösen, ist eine 3/4-Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden Mitglieder erforderlich. Der Beschluss kann nur nach rechtzeitiger Ankündigung in der Einladung zur Mitgliederversammlung gefasst werden.
  2. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen steuerbegünstigten Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts oder an eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Förderung der Entwicklungshilfe.

 

Stand: 27.05.2014